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Daniel Schnyder about "Mandelsloh": "Eine Musik, verwurzelt in einer Vielzahl von Vorbildern, gespielt mit einer wunderbaren Interaktion und mit viel Poesie und Sinn für Kammermusik, sowie einem erstaunlichenGefühl für längere Formen und Abläufe. In gewissen Aspekten "minimal music", aber ohne Langeweile und Ideologie. Es braucht Mut zum Einfachen!" Stuttgarter Zeitung 28/08/2008: "Vergleichbar offen, doch von ganz anderem, introvertierterem Temperament zeigt sich das Nikotrio auf dem Album "Mandelsloh" (dml Records/Fenn Music). Die drei Musiker Nicolas Schulze (Piano), Joel Locher (Bass), Daniel Kartmann (Drums) spielen hier ausschließlich Eigenkompositionen, zelebrieren den "freien" Zusammenklang von Langsamkeit und Melodik und forschen subtil unter einer eher freundlichen Oberfläche nach Reibungspunkten und improvisatorischen Möglichkeiten. Ein spannendes, zudem vorzüglich produziertes Album, das trotz der internationalen Hausse des Piano-Trio-Formats zum wiederholten Hören einlädt." Stuttgarter Zeitung 10/01/2009: "Reizvoll verweigert: Auf das Konzert des Potsdamer- Stuttgarter Trios Nikotrio durfte man gespannt sein.(...) Nicolas Schulze, Daniel Kartmann und Joel Locher ersetzten den konventionellen Piano- Trio- Swing fast ostentativ durch filigrane und gerne auch entschleunigte improvisatorische Forschungen und atmosphärisches Spiel und setzten dabei konsequent nur auf eigene Kompositionen. Überzeugend agiert das Trio beim komplexen Stop- and- Go der Kompositionen Nicolas Schulzes, die dem Hörer ständig die gängigen Lösungen anbieten, um dann doch mit immer neuen Wendungen und Verweigerungen zu überraschen. Bei der Hymne" My Old Girl", einem von Daniel Kartmann komponierten Ohrwurm, war man dann schon ganz nahe bei Van Morrison zu "The Common One"- Zeiten." vielfarbigen Schattierungen: traurig, flehend, bittend, wütend, auch ironisch, leichtsinnig und erleichtert. Und so ist auch der ganze Abend, den er gemeinsam mit seinem Pianisten Nicolas Schulze über das Verlassenwerden kreiert hat und der in der Reihe Freistil im Jungen Theater zu erleben war. Nicolas Schulze und Philipp Alfons Heitmann haben großen Spaß daran, die komplette Gefühlspalette des Verlassenwerdens und -seins auszuschöpfen. Es gelingt ihnen, scheinbar widersprüchliche Emotionen zusammenzubringen. Da zieht einer viele Register und will nicht nur unterhalten. Dabei wird die Nachdrücklichkeit und Ernsthaftigkeit permanent gebrochen. Heitmann trifft den Ton. Mal schnoddrig und großspurig, dann wieder zart, sensibel und berührend. Das gut eingespielte, lockere Zusammenspiel von Sänger und Pianist lässt in Zukunft von diesem talentierten Duo noch einiges erwarten." |